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Botanischer Garten und Regenwaldhaus-Mörse

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Exotische Pflanzen und Kakteen unter Palmen !

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  • Sommerfest im Orchideenzentrum Celle am 3.9.2006


    Diesmal folgten wir einer Einladung des Hauses Wichmann.

    Wir standen natürlich pünktlich um 10 uhr auf der Matte.
    Der gesamte Parkplatz vorm Eingang des Orchideenzentrums war schon völlig
    mit Autos dichtgeparkt. Also reihten wir uns auf einer direkt am Parkplatz angrenzenden
    Wiese in die nächste Autoreihe ein.

    Als wir den Eingang betraten, kamen uns schon die ersten
    mit Orchideen bepackten Leute entgegen. Wir waren erstaunt über diese Menschenmassen,
    die sich an diesem Morgen schon durch die Verkaufsräume schoben.Hier war die Hölle los. Selbst der Kassenbereich war schon um diese Zeit überfüllt.



    Das was mir sofort auffiel, das einige Pflanzen umgeräumt worden waren.
    Der erste Blick gehöhrte den Tillandsien, die jetzt gleich vorn im Eingangsbereich an Gitterwänden aufgehängt waren.
    Auf dem nachfolgenden Pflanzentisch präsentierten sich in gelb bis rötlich eingetopfte Bromelien.
    Also weiter zu den Orchideen, die wie immer im linken Verkaufsraum zu bestaunen sind.




    Man konnte sich nur zögerlich durch die Menschenmenge hindurch schlängeln. Jeder dieser Leute kaufte wohl mindestens 1 Orchidee. Diesmal standen sogar Kakteen zum Kauf auf den Tischen.



    Während sich so langsam unsere Einkaufskörbe mit Spaghnum, Holzkörben und Tonröhren füllte, stießen wir auf Frau Kuhwald, eine sehr kompetente Mitarbeiterin des Hauses, die wir schon von unseren letzten Besuchen kannten. Sie erzählte uns unter anderem, das heut noch eine Führung durch die Gewächshäuser anstand. Wie sollten doch derweil ein kleines Päuschen in der Kaffeeterria einlegen. Sobald es los ginge, würde sie uns darüber unterrichten, denn eine Führung lassen wir uns doch nicht entgehen. Die Einkaufskörbe verstauten wir erst einmal im Kassenbereich und hielten dann Ausschau nach Frau Bolte, die uns unsere kleinen Wünsche, wie speziellen Torffaser zum Aufbinden von Orchideen, immer besorgt. Da sie wie alle anderen Mitarbeiter sehr beschäftigt war, übten wir uns noch ein bißchen in Geduld und tranken erstmal einen Wichmann-Kakao.
    Jetzt hatte auch Frau Bolte Zeit für uns, und besorgte den Torffaser.
    Mittlerweile winkte uns auch Frau Kuhwald zu, das die Gewächshausführung mit Filmvortrag jetzt los ginge.
    Es ströhmten immer mehr Besucher hinzu, die wohl nicht nur aus der umliegenden Region angereist waren.


    Kaffeepause zwischen Orchideen.


    Da die Teilnahme sehr groß war, mußten mehrere Gruppen gebildet werden. Frau Kuhwald übernahm den Filmvortrag und Frau Bolte die Führung. Da wir den Vortrag schon sehr oft gesehen haben, schlossen wir uns Frau Bolte an, die uns mit einzelnen Beiträgen durch die Gewächshäuser führte. Am Ende dieser Führung gelangen wir an einzelne handwerkliche Verkaufsstände die sich hier, wie zu jedem Sommerfest, aufgebaut hatten. Mundgeblasenes, Hölzernes und selbst geschneiderte Puppenkleider konnten hier erworben werden.


    Rundgang mit Frau Bolte.


    Nachdem wir uns satt gesehen hatten, begaben auch wir uns zur Kasse. Es war mal wieder ein sehr schöner Orchideentag.

  • HUERTO DEL CURA in Elche (Spanien) am 17.7.2006 (Auf der Suche nach der Kaiserpalme) TEIL 2

    Dieses mal wollte ich einen anderen Weg zum Huerto del Cura nehmen.
    Auf meiner Karte waren ja etliche Parks aufgezeichnet. Also fahre ich am 17.7.2006
    noch einmal nach Elche. Ich nehme die gleiche Strecke, und finde auf Anhieb den Parkplatz wieder,
    wo ich schon am 6.7.2006 geparkt hatte.

    HUERTO DEL CURA in Elche (Spanien) am 6.7.2006 (Auf der Suche nach der Kaiserpalme) TEIL 1



    Dieser große Parkplatz liegt an der Train Station zwischen dem Parc Municipal und der Bus Station.
    Ich parke morgens um ca 8.30 Uhr rechts am Ende des Parkplatzes unter einer Dattelpalme im Schatten.
    Ich gehe nur über die Straße und komme an den Eingang zu einem großen Park.
    Wie ich auf dem Plan sehe müssen hier 2 größere Gebäude stehen.
    An der Wand des Eingangs zum Park hängt ein Schild auf dem geschrieben steht:
    Ened Elx Centre associat und Centre Sociocultural Candalix.
    (Was immer das auch heißen mag)

    Ich laufe einige Minuten durch diesen Park, und finde auch die beiden Gebäude. Ich komme nicht weiter, da hier alles eingezäunt ist.



    Also laufe ich außen an der Straße entlang und stelle fest, das dieser Park wie eine Festung mit Zäunen gesichert ist.

    Auch hier stehen überall wunderschöne Dattelpalmen, die schon einige Jahrzehnte auf dem Buckel haben.


    Laut meinem Plan müßte ich jetzt auf eine Statue zulaufen, die Creu de Terme.
    Na ja, das Teil muß man nicht gesehen haben.



    Ich überquere die Straße und komme an einen großen Park, der in meinem Plan mit Palmera Imperial steht.







    Hier sieht es aus als hätte man vor 100 Jahren, oder noch länger diese Dattelpalmen in Reihen
    neben einander gepflanzt. Alles sieht sehr geradlinig aus.
    Frage mich nur aus welchem Grund. Einzelne Sandwege führen in diesem Hort
    zur gegenüber liegenden Seite.
    Eine Bepflanzung am Boden gibt es nicht.


    Mittlerweile weis ich eigentlich gar nicht mehr wo ich mich befinde.
    Ich überquere eine weitere Straße, und laufe einige 100m einen asphaltierten Weg entlang.
    Vorbei an einem großen Haus mit sehr gepflegtem Außenbereich. Ich komme an einem Gewächshaus
    vorbei wo einige Personen arbeiten. Laufe aber noch einige Meter weiter, um zu sehen wo es hier
    lang geht. Hunderte von ca. 3m hohen Dattelpalmen werden hier gewässert. Es sieht aus wie in einem Sumpf.



    Ich laufe zurück zum Gewächshaus, lege meinen Plan auf einen Tisch und zeige mit der Hand nach
    unten. Ich wollte wissen wo ich mich auf dieser Karte befinde. Vier oder fünf Gärtner waren
    gleich zur Stelle und schauten auf den Plan. Nach einigem suchen zeigte einer von ihnen auf den
    HORT DEL GAT.



    Da bin ich doch gar nicht so weit vom Weg abgekommen, dachte ich so.
    Man sieht es sofort das hier im HORT DEL GAT alles gewässert und gepflegt wird.



    Der Boden ist bepflanzt,und selbst die Rasenflächen sind in einem tadellosen Zustand.
    Ich mache wieder etliche Fotos. Da spricht mich ein sehr freundlicher Gärtner auf Englisch an.
    Er hat einen Schlauch in der Hand, der so dick ist wie bei der Feuerwehr. Wie man einen solch
    riesigen Park gießen will, ist mir ein Rätsel. Wir unterhielten uns eine Weile so gut es halt ging.
    Ich versuchte ihm zu erklären, das ich ein Palmen-Fan bin und selber einige Trachycarpus bei mir zu
    Hause in Deutschland stehen habe.
    Immer wieder findet man einige Trachycarpus fortunei die bis zu 10m hoch sind.




    (links)Ein wunderschönes Exemplar einer Chamaerops humilis.


    Am Gebäude der Comisaria de Policia werde ich der rot gestrichelten Linie auf der Karte,
    der sogenannten RUTA DEL PALMERAL folgen.

    In dieser Straße beginnt der HORT DEL SOL.
    Man meint auf einer unentlich langen Straße zu laufen, die kein Ende nimmt.


    Überall sind kleine Mauern gezogen. Aber es gibt Türen wo man in jeden Hort hineingehen kann.
    Wenn ein neuer Hort beginnt steht das auf einem Schild an der Mauer.

    Im Hort de Monjo entdecke ich dieses Prachtexemplar einer Dattelpalme,
    welche abgestützt werden muß.



    Mittlerweile bin ich wieder an Punkt 6 dem MUSEU DEL PALMERA angekommen.
    Ich hätte nicht sagen können wie weit ich gelaufen bin. Es kam mir wie eine Ewigkeit vor, in dieser Hitze.
    Hier am Museum finde ich ein Schild.
    RUTA DEL PALMERAL 2580 mts. Ich habe den Weg viel länger eingeschätzt.



    Man kann unter dem Museum durchgehen und kommt in den HORT DE SANT PLACID.
    Wie aus einer Quelle sprudelt hier das Wasser aus dem Boden,
    und wird in betonierten Bachläufen durch den Hort geleitet. Was müssen diese Menschen die hier
    wohnen für eine fantastische Aussicht haben.





    Geschichte des HUERTO DEL CURA

    Gegen 13.30 Uhr betrete ich den Huerto del Cura.
    An der Kasse bekomme ich ein kleines Heft über die Geschichte des Huertos.











    Was soll man hier zu noch sagen: Das ist einfach eine Traumlandschaft.





    Gegen 16 Uhr verlasse ich unter tropischer Hitze dieses wundervolle Paradies.
    Die Straßen sind wie ausgestorben. Man meint, man sei in einer Geisterstadt.
    Ich laufe zurück vorbei am MUSEU DEL PALMERAR(Punkt 6)
    CENTRO DE CONGRESSOS(Punkt 5), GRAN TEATRE(Punkt 4)
    am LA CALAFORRA und der BASILICA DE SANTA MARIA vorbei.(Punkt 7)
    Direkt am (Punkt I) der Touristen-Info betrete ich noch einmal
    den Parc Munipical.

    Auch hier im Parc Municipal gibt es Öffnungszeiten.
    Der Eintritt ist frei.









    Eigentlich habe ich mich an diesem wundervollen Sonnentag so richtig satt gesehen.
    Ich wollte nur noch einmal durch den Parc Municipal in Richtung Parkplatz gehen.
    Am Ausgang des Parks bleibe ich an einem Kundenstopper stehen,
    wo auf einem großen Plakat geschrieben steht.

    Die schönsten Ausblicke auf Elche und den "Palmeral"
    (Weltkulturerbe)vom Turm der Basilika Sta. Maria

    Turmbesichtigung täglich von 11h bis 18h.


    Das kann ich mir nicht entgehen lassen, und laufe die Straße PASSEIDO DE I´ESTACIO
    außen am Parc Municipal zurück bis zur Touristen-Info (Punkt I)
    Von dort aus kann man dieses riesiege Gebäude mit der blauen Kuppel
    und dem riesigen Turm schon sehen.



    Geschichte der Basilika De Santa Maria


    Die Frage ist nur, wie komme ich da hoch. Ich laufe etwa um das halbe Gebäude und
    finde ein ca 1,50m hohes Loch in der Wand. Das wird wohl der Eingang sein.


    Gebückt laufe ich einige Meter durch den schmalen Tunnel, und komme in einen Vorraum
    wo ein Mann an einem Tisch sitzt und 2€ Eintritt kassiert.
    Wie in einer Wendeltreppe geht es jetzt nach oben. Ich fange an die Treppenstufen zu zählen.
    Es ist kühl, denn man ist nur von dicken Steinmauern umgeben, die immer weiter nach oben führen.
    Der Aufgang ist sehr schmal, und jede Stufe ist unheimlich hoch. Man merkt jeden Tritt
    in den Beinen. Ich frage mich, was ich mache wenn mir hier jemand entgegen kommt.
    Da kann man sich nur an die Wand quetschen.

    Auf einmal wird es etwas heller. Ich stehe vor einer riesigen Glocke und kann aus einem
    Loch im Turm den ersten Blick nach draußen genießen.


    Was ist das denn jetzt?
    Der Aufgang ist jetzt so schmal das nur eine Person laufen kann.
    Wenn mir jemand entgegen kommt, muß auf jeden Fall einer zurück gehen.
    Hier kommt man nicht mehr an einander vorbei, so eng ist das hier.
    Langsam bekomme ich einen Drehwurm, aber nach 170 Stufen ist man entlich oben.

    Wau ist das ein Blick auf den Parc Municipal.




    Ich bleibe ca. eine halbe Stunde hier oben, und genieße diesen einmaligen Blick auf Elche.
    Man braucht wahrscheinlich eine ganze Woche um sich hier mal richtig umzuschauen.
    Es gibt noch weitere Parks, die auf obiger Karte nicht eingezeichnet sind.

    Gegenüber der Busstation und der Hauptstraße Avinouda del Ferrocarril
    gibt es weitere große Parks mit großen Gewächshäusern darauf.
    Hier stehen tausende von kleinen Dattelpalmen, die hier gezüchtet werden.


    Diesen Artikel fand ich in den Costa Blanka Nachrichten vom 14.Juli 2006 Nr.117832

    Palmen Pflegen
    Elches Palmenspezialisten werden künftig auch Palmen in Marrakesch (Marokko) pflegen.
    Dies ist das Ergebnis eines Treffens zwischen dem Chef der Stadtwerke von Marrakesch,
    Abdelouahed Fikrat, und Elches Bau- und Umweltstadträten, Emilio Martinez und
    Emilio Domenech. Aufgrund der Nachfrage nach Palmensetzlingen zieht Elche des Weiteren
    die Eröffnung einer neuen Baumschule in Erwägung. Ägypten und Marokko sollen dann 1oo.ooo
    Palmen jährlich kaufen können. Bisher produziert die Estacion Phoenix pro Jahr 10.000
    Setzlinge für den Export.(efe)


    Deswegen waren wir ja eigentlich hier, um die Kaiserpalme zu suchen.
    Gefunden hatte ich sie ja schon in Teil 1, aber es lohnt sich immer wieder
    diesen außergewöhnlichen und exotischen Park Huerto del Cura zu besuchen.

  • Aktuelle Bilder meines TerrariumsDatum07.09.2006 21:11
    Foren-Beitrag von Regenwaldhaus Mörse im Thema
    Hallo Benedict
    Das finde ich absolut Klasse dein Hobby.
    Alles wunderschön anzusehen. Sieht einfach toll aus.
    Man merkt, das Du dir viel Mühe damit gibst. Weiter so!
    Auf dem 2. Bild etwas rechts vorn im braunen Topf, ist das ein Farn ?
    Welche Größe hat dein Terrarium ?
    Wie hoch ist die Luftfeuchte ?

    Viele Grüße aus Mörse
    Andi
  • Uni HohenheimDatum07.09.2006 20:48
    Foren-Beitrag von Regenwaldhaus Mörse im Thema
    Hallo Benedict !
    Bin mal wieder völlig begeistert von Deinen Bildern. Uni Hohenheim habe ich leider noch nie etwas von gehört.
    Scheint da ja super interessant zu sein. Da bist Du bestimmt völlig in deinem Element.
    Carnivoren in Holzkörbchen. Das habe ich auch noch nicht gesehen.
    Gibt es dort auch noch andere Gewächshäuser mit anderen Pflanzen ?
    Wünsche Dir weiterhin viel Freunde mit deinen Carnivoren.
    Viele Grüße aus WOB
  • Eurogarden Iberia in Teulada am 11.7.2006

    Das letzte mal war ich im Januar 2005 hier in Teulada im Eurogarden Iberia.
    (Siehe Bericht vom 11.1.2005)
    Es ist immer wieder interessant in diesen riesigen Foliengewächshäusern diese
    Auswahl an Kübelpflanzen zu bestaunen. Das ganze Gelände ist so groß das man sich
    da schon einige Zeit aufhalten kann.


    Seit letztem Jahr ist hier wieder einiges Neues entstanden,
    wie zum Beispiel diese kleine Kakteenlandschaft.




    In den einzelnen Häusern findet man hunderte von Töpfen mit Pflanzen der gleichen Art.
    Diese ca.5m hohen Bananen sollte das Stück nur 99 Euro kosten. Da hätte ich gerne eine von gehabt.
    Selbst ein paar Orchideen habe ich gefunden. Dendrobium, Cymbidium und Tini twinkle standen in der
    Höllenhitze in einem Gewächshaus.




    In diesen riesigen Hallen findet man wirklich alles was man sich vorstellen kann.






    Für 36 Euro hätte man auch solch einen Kaktus kaufen können.




    Das ist wirklich eine gute Adresse um Pflanzen zu kaufen,
    oder einfach mal diese Vielfalt an Exoten zu bewundern.

  • Auf der Suche nach der Kaiserpalme (TEIL 1)


    Das Abenteuer Kaiserpalme kann beginnen !

    Da ich wie jedes Jahr meinen Sommerurlaub für 3 Wochen in Calpe (Spanien) verbringe, habe ich mir
    vorgenommen einen Tag nach Elche zu fahren. Ich war auf der Suche nach der Kaiserpalme mit den
    7 Seitentrieben und dem Kakteengarten, die ich bis jetzt nur von Fotos aus dem Internet kannte.

    Also machte ich mich am 6.7.2006 um 7.30 Uhr auf den Weg nach Elche. In Altea fahre ich auf die
    Autobahn A7 Richtung Alicante. Man kann den Flughafen Alicante schon sehen, und biege von der Autobahn
    nach rechts auf die 340 Richtung Torrellano ab. Durch diese kleine Ortschaft ist man schnell durchgefahren.
    Man scheint jetzt auf einer unentlich langen Geraden zu fahren. In der Ferne erkennt man einige Palmen.
    Es ist 8.45 Uhr, und die 340 scheint kein Ende zu nehmen. Palmen stehen jetzt überall am Straßenrand.
    Weit und breit sieht alles völlig vertrocknet aus, aber jeder einzelne Palmwedel hat ein saftiges grün.
    Plötzlich erscheint wie aus dem Nichts eine Häuserwand. Das muß die Stadt Elche sein. Immer noch stehen
    unzählige Palmen am Straßenrand.

    Ich habe keine Ahnung wo ich eigentlich hin muß. Also folge ich einigen Hinweißschildern Richtung Zentrum.
    Überall hängen Fahnen mit der Aufschrift Expo. Hier findet gerade die ILICIELX2006 statt.



    Palmen Palmen Palmen... überall nur Palmen. Es sollen wohl an die 400.000 sein. Zählen kann man sie
    wohl kaum noch. Gott sei Dank ist um diese Zeit nicht so viel Verkehr. Ich konzentriere mich auf die
    Schilder, ob ich irgend einen Hinweiß auf einen botanischen Garten finden würde.
    Was rede ich da. So wie das hier aussieht, scheint die ganze Stadt der botanische Garten zu sein.
    Ich folge einem Schild mit der Aufschrift Parc Municial. Dieses führt mich auf einen großen Parkplatz,
    wo schon ca.200 andere Wagen parken. Ich stelle mich dazu, nehme meinen Rucksack und laufe einfach drauf los.

    Nach ca. 100m komme ich an eine große Hauptstraße mit einem riesigen Kreisel, der in der Mitte
    natürlich mit Palmen bepflanzt ist. Davor eine beeindruckende Kulisse von übereinander gestellten
    Krügen, aus dehnen Wasser herunter in einen Brunnen läuft.




    Gleich gegenüber des Kreisels ist ein kleiner Parkplatz, wo 2 Polizeiwagen stehen. Als ich dort ankomme,
    hält ein dritter Wagen mit einer Polizistin an. Ich spreche sie an, und versuche ihr zu erklären wo ich
    eigentlich hin will. Ich zeige immer auf die großen Palmen die zu Hunderten vor mir stehen. Sie holt einen Stadtplan heraus und zeigt mir wo wir stehen.

    Diesen Plan muß ich unbedingt haben. Meine Hände greifen an dieses stück Papier, und ich versuche
    ihr klar zu machen das ich diesen Plan gern hätte. Das ist wohl auch das Einzige was sie von mir
    versteht, und schenkt ihn mir. Auf diesem Plan sind auch nur Oasen mit Palmen aufgezeichnet. Ich
    weiß auf jeden Fall wo ich im Moment stehe, und zwar (Punkt 1) am Parc Municipal. Diese ganzen Parks scheinen öffentlich zu sein. Man zahlt keinen Eintritt.



    Es ist einfach beeindruckend, Palmenhaine zu durchstreifen, soweit das Auge reicht. Ich schlendere
    völlig alleine durch den Parc Municipal. Über den Weg laufen mir immer wieder Gärtner, die diese
    Anlagen pflegen, oder ihre Frühstückspause unter Palmen im Schatten verbringen. Sie lachen und
    plaudern miteinander, und ich habe den Eindruck das sie ihre Arbeit gerne machen. Nur fröhliche
    Gesichter . Vielleicht sind sie auch stolz darauf solche Parks pflegen zu dürfen.

    Parc Municipal (Punkt 1)




    Beeindruckender Blick von der Brücke am (Punkt 3)






    Ich tue dasselbe. Setze mich auf eine Parkbank, umgeben von meter hohen Schattenspendern. Ich habe
    noch gar nicht angefangen zu Frühstücken, als ca. 20m neben mir ein Trecker mit Anhänger vorfährt.
    Es sind etwa 10 Personen. Fünf davon sind wie Bergsteiger gekleidet. Sie haben dicke Gurte um sich
    geschnallt wie ein Gürtel, und kräftige Seile in den Händen. Was soll hier denn jetzt abgehen frage
    ich mich. Kaum ausgesprochen, waren die ersten Beiden auch schon oben auf der Dattelpalme. Spezielles
    Schuhwerk, das Seil um den Stamm gelegt, und schon geht es ab nach oben.

    Morgens um 11 Uhr bei 30 Grad unter Dattelpalmen.




    Dort werden die alten und vertrockneten armdicken Wedel abgeschlagen, die etliche Meter nach unten
    fallen, und auf den Boden schlagen. (Auch diese Arbeiter sind fröhlich gestimmt.)
    Dort werden die Wedel von den Anderen aufgesammelt und auf den Anhäger gelegt. Da geht es mir gleich
    wieder durch den Kopf, was man aus diesen Wedeln für Holz-Körbchen für Orchideen bauen kann.

    2 Stunden habe ich im Parc Municipal verbracht, und ich glaube nicht das ich einen Weg
    doppelt gegangen bin. Und wenn ja, merkt man es eh nicht.

    Am anderen Ende des Parc Municipal gibt es eine Touristen-Info. Dort besorge ich mir einen
    zweiten Plan, und informiere mich in welche Richtung ich gehen muß.

    Vor dem Info-Pavillon ( Punkt i ) wird noch einmal auf das
    stattfindende Ereignis in Elche mit einer großen Tafel und einer Blumenfigur hingewiesen.

    Obwohl ich den Plan habe, muß ich noch einige Male fragen, wo ich denn nun lang muß. Angefangen beim Briefträger und Müllmänner die mir den Weg zeigen. Vorbei am La Calaforra ( Punkt 11 ) zum Gran Teatre, und laufe genau auf das Centre de Congressos zu.

    La Calaforra ( Punkt 11 )


    Centre de Congressos


    Ich folge immer dem Hinweißschild mit der Aufschrift Palmerar. Ich befinde mich nun auf der Straße
    Porta de la Morera an dem MUSEU DEL PALMERAR. Die junge Dame am Empfang des Museums sagt mir das es
    nur noch wenige Meter die Straße weiter nach unten sei.

    Rechts das Gebäude ist das Museum. ( Punkt 7 )


    Huch, da bin ich doch glatt am Eingang des Huerto del Cura vorbeigelaufen. Den Schriftzug links an
    der hohen Mauer habe ich übersehen. Hier ist auf jedenfall der Eingang. Ich habe es geschafft !
    Gleich rechts steht ein Kassenhäuschen. Links davon ein Souvenirshop. 5 Euro Eintritt, eine kleine
    Broschüre und eine Münze. Links am Kassenhaus steckt man die Münze in einen Automaten und schiebt
    eine Drehschranke beim Hineingehen weiter. Dabei werde ich von einem jungen Mann mit einer gewaltigen
    Kamera gefilmt. Ich bleibe einige Sekunden stehen, weil der erste Eindruck mich einfach umhaut.

    Links an der Mauer befindet sich der Eingang.


    Unscheinbarer Eingang.


    Kasse


    Hier ist alles anders, wie in den öffentlichen Parks. Hier öffnet sich das Tor in eine andere Welt.
    Ich komme mir vor wie in der Karibik, oder einem exotischen Traum. Hier ist der Boden unter den
    schattenspendenden Riesen bepflanzt.
    Es ist mittlerweile 12.30 Uhr und über 30 Grad im Schatten. Die Sonne durchflutet von oben die Palmenwedel.
    Das Spiel zwischen Licht und Schatten, hell und dunkel ist ein gigantisches Schauspiel für meine Augen.
    Ein Hauch von exotik, wie aus der Baccardi-Werbung betäuben meine Sinne.
    Ich laufe auf eine ca. 10m lange Holzhütte zu, die ein Blätterdach aus Palmenwedeln hat. Und wieder
    kommt hier ein Hauch von Jamaika auf. Hier kann man etliche Jungpflanzen kaufen, oder ein kühles
    Getränk zu sich nehmen.


    Es ist heiß, obwohl ich überwiegend im Schatten laufe. Mein Fotoapparat surrt sich gerade einen Wolf.
    Man bleibt immer wieder stehen und genießt diese einzigartige botanische Pflanzenwelt. Ich komme an
    eine große Amphore aus der Wasser läuft. Dieser Bachlauf führt in etwa in die Mitte des Huerto del Cura.
    Hier entspringt der Bachlauf der in die Teiche führt.


    Hier befinden sich mehrere kleine Teiche. Dies ist die einzige Stelle wo es keinen Schatten gibt.
    Über große Steinplatten die in den Teichen liegen, können diese überquert werden. Überall sonnen sich Wasserschildkröten die auf den Steinen der Teiche sitzen. Sie lassen sich überhaupt nicht stöhren als
    ich näher komme. Die Köpfe sind weit aus ihrem Panzer gestreckt, und sie genießen anscheinend diese
    tropische Hitze. Dies ist eine mit der schönsten Stellen im Huerto del Cura.



    Ich kann es noch gar nicht wahrnehmen, weil ich mich immer noch mit den Schildkröten beschäftigte.
    Aber ich stehe genau vor dem Kakteengarten. Der Mund geht nicht mehr zu, und die Augen werden immer größer.
    Mein Kopf streckt sich an den meter hohen Kakteen entlang zum Himmel Richtung Sonne, weil ich diesen
    Steingarten in einen Blick gar nicht erfassen kann. Ich muß erst um einen kleinen Teich laufen, um diese Kakteenlandschaft in einem Blickfeld zu bestaunen. Diese riesigen stacheligen Kugeln haben es mir angetan,
    und mich in ihren Bann gezogen.






    Ich mache immer wieder Fotos von mir mit Selbstauslöser, um mal die Größe dieser Pflanzen zu zeigen.
    Mittlerweile habe ich so an die 300 Fotos geschossen, und meine Batterie zeigt schon den niedrigsten
    Stand an. Also beschließe ich zurück zur Holzhütte zu gehen um den Accu laden zu lassen. Mit einem
    letzten Blick auf die Kakteen wende ich mich nach links. Bleibe aber gleich wieder stehen. Wau, da
    steht sie. Riesig, majestätisch. Ich habe gefunden wonach ich gesucht hatte. Die Kaiserpalme mit den 7 Seitentrieben. Sie steht in der Mitte eines Kreisels, und man kann um sie herrum laufen. Ich komme mir
    vor wie eine kleine Ameise, so gigantisch groß kommt mir diese ca.170 Jahre alte Dattelpalme vor. Von
    unten werden die 7 Arme mit einem Metallgestell gestützt, denn diese wuchsen erst in 2m Höhe aus dem
    Hauptstamm herraus. Auch oben sind Metallschellen um jeden Stamm, die mit Stahlstangen verbunden sind.
    So hat alles den richtigen Halt,und die Stämme können nicht durch ihr Eigengewicht abbrechen.






    Während ich den Accu an der Holzhütte ließ, suche ich im Huerto del Cura noch nach weiteren Motiven,
    und mache es mir im Schatten auf einer Bank gemütlich. Diese Stille wird manchmal durch den Schrei
    eines Pfaues unterbrochen, der hier stolz sein prächtiges Farbenkleid zur Schau stellt.


    Nach einer dreiviertel Stunde war meine Canon wieder einsatzbereit. Ich mache noch etliche Fotos
    von diesem wundervoll angelegten Garten. Es ist inzwischen auch schon 15.30 Uhr geworden. Nach 3 Stunden
    Aufenthalt im Huerto del Cura begebe ich mich in Richtung Ausgang.



    Dies ist eine Kopie der Dame von Elche. Diese iberische Büste wurde im Jahr 1897 in dieser Stadt gefunden,
    und steht heute im nationalen Archeologischen Museum von Madrid.




    Diese kleine Büste (links)steht an der Nordseite der Kaiserpalme. Ihren Namen verdankt sie Elisabeth
    von Österreich ("Sissi") den der Kaplan Castano diesem Baum während ihres Besuchs im Jahr 1894 widmete.
    Der geistliche Kaplan Castano geboren 1843, verstorben 1914 gab diesem Garten den Namen "HUERTO DEL CURA".






    Ich schaue noch durch den Souveniershop, der jetzt rechts vorm Ausgang liegt. Auf einem Ständer hängen Schlüsselanhänger mit vielen Gesichtern drauf. Und ich entdecke auch mich dabei. Der Mann am Eingang
    mit der Kamera, dafür war das also gedacht. Für 4 Euro mit dem Schriftzug Elche drauf.
    Ein schönes Andenken.


    Den Rückweg zum Parkplatz finde ich auf Anhieb. An einer Apotheke zeigt das
    Thermometer 31 Grad im Schatten. Alle Geschäfte sind geschlossen. Um diese Zeit halten hier alle
    Ihren Mittagsschlaf.

    Noch während dessen ich diesen Bericht in Calpe am Strand schreibe, beschließe ich noch einmal nach
    Elche zu fahren. Aber dieses Mal werde ich einen anderen Weg zum Huerto del Cura nehmen.


    BERICHT FOLGT !

  • Gewächshausbau (Fundament mit Fußbodenheizung) (Mai 2006)
    Bilder sind anklickbar !

    Den Holzfußboden habe ich wieder rausgenommen, und den Boden ausgeschachtet. Folie reingelegt, und mit 4cm dicken Styropor ausgelegt. Auf alte Waschbetonplatten wurden noch Metallgitter gelegt und dann mit Beton zugeschüttet.


    Auf den Beton kam noch einmal eine 4cm dicke Styroporschicht die mit einer silbernen Folie beschichtet war, damit die Wärme des ummantelten Kupferrohres nicht nach unten geht. Dann noch einmal eine 4cm dicke Schicht Beton aufgetragen. Auf diese habe ich dann farbige Schieferplatten geklebt und ausgefugt.

  • Orchideenzentrum Celle am 4.6.2006Datum29.07.2006 18:23

    Orchideenzentrum Celle am 4.6.2006

    Als ich mal wieder auf der Hompage vom Orchideenzentrum Wichmann stöberte,
    entdeckte ich im Angebot 2 Gongora.



    Gleich am Eingang entdeckte ich dieses entzückende Orchideenexemplar


    Da an diesem Wochenende die kostenlose Betriebsführung mit Filmvortrag im
    Orchideenzentrum stattfindet (jedes 1.Wochenende im Monat) schauten wir uns
    zum 3.Mal den Filmvortrag über Orchideen in der extra dafür ausgestatteten Räumlichkeit an.


    Anschließend führte uns Frau Kuhwald durch einige Gewächshäuser.
    Sie erklärt auf witzige, aber sehr interessante Weise, über die Vermehrung der Papiopedilum.
    Da ich ja hauptsächlich an der Gongora interessiert war, holte sie mir Herrn Wichmann persönlich.
    Ich ging mit Ihm in ein anderes Gewächshaus, und er suchte mir 2 Gongora aus,
    die gerade geteilt worden sind.









    Da ich die Erfahrung gemacht habe, das diese Art von Orchideen am
    besten in Körben wächst und gedeiht, setzte ich mir diese Zuhause gleich in Draht und Holzkörbchen.

  • Seit dem 17.07.06 ist das Regenwaldhaus geschlossen!


    Aus dem Regenwaldhaus wird ein Tropen-Aquarium




    Das Regenwaldhaus in Hannover hat seinen Betrieb eingestellt. Im selben Gebäude soll voraussichtlich zu Ostern 2007 "Sea Life Hannover" eröffnen. Die Besucher werden in der rund 3500 Quadratmeter großen Freizeitattraktion aufwändig nachgebildete Unterwasser-Lebensräume erkunden - von der Karibik bis zum Amazonas im Regenwald. In 30 Becken wird es mehr als 5000 Lebewesen aus rund 100 Arten zu sehen geben - von Muscheln über Krebse, Süßwasserstechrochen, Piranhas bis zum drei Meter langen Ammenhai.



    Wir werden Dich vermissen,
    denn wir waren gerne in Dir um Deine Pflanzenwelt zu bewundern.

  • Gruson Gewächshäuser Magdeburg am 24.5.2006



    Hier an der Schönebecker Straße stehen sie die 10 Gewächshäuser.
    Vorbei am kleinen Bromelienhaus, Victoria- und kleinem Tropenhaus geht es zur Kasse.
    Direkt rechts neben dem hohen Schornstein ist der Eingang ins kleine Tropenhaus.



    Im Orchideen und Bromelienhaus gab es dieses mal eine Tillandsienausstellung.
    Diese großen Büsche hängen normalerweise in den Anzuchthäusern.
    Da hatte ich sie schon einmal gesehen, als ich am 27.4.2005 die Anzuchthäuser
    mit Herrn Naumann dem Gewächshausleiter besichtigen konnte.


    Kakteenhaus
    Die Vegetation der Trockengebiete kann man im Sukulentenhaus bestaunen. Unzählige Kakteen stehen hier auf
    engstem Raum. Sie haben sich den Standortbedingungen angepasst. Geringe Niederschläge,
    starke Sonneneinstrahlung und hohe Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht.


    Diese Elefantenfüße haben einen Durchmesser von einem Meter



    Sollte diese Gruppe von Goldkugelkakteen (Echinocactus grusonii) etwa Zeitzeugen Herman Grusons sein, wenn sie schon 140-150 Jahre alt sind.


    Palmenhaus
    Vom hellen Kakteenhaus kommt man ins eher schattige 16 Meter hohe Palmenhaus. Die bis an die Decke
    ragenden Palmenblätter nehmen den unten am Boden wachsenden Pflanzen jegliches Sonnenlicht.


    Über eine Treppe kommt man etwa um die Hälfte des Gewächshauses nach oben. Hier kann man sich alles mal aus der Vogelperspektive anschauen. Aber man ist noch lange nicht an dem Gipfel einer Palme angekommen.




    Farnhaus
    Im Farnhaus herrscht immer eine eigenartige Stille, und sehr hohe Luftfeuchte.




    Mittelmeerhaus
    Hier ist es immer recht kühl, und findet Pflanzen die man kennt.


    Hermann Jacques Gruson
    Das ist er nun, dem wir es zu verdanken haben, das wir immer wieder diese wundervollen Pflanzen bestaunen können.

    Hier zwischen Mittelmeer und großem Tropenhaus, auf einem kleinen Flur hat man ihm für die Ewigkeit ein Denkmal gesetzt.


    Die Pflanzensammlung dieser Gewächshäuser trägt den Namen des Magdeburger Fabrikanten Herman Gruson, der am 13. März 1821 in der Elbestadt geboren wurde.
    Herrr Gruson verstarb am 30. Januar 1895. Auf Wunsch des Verstorbenen wurde seine Pflanzensammlung der Stadt Magdeburg übergeben.
    Für den Bau des neuen Hauses wurde der Ingenieur Gustav Schatte zu Rate gezogen, der auch schon die Gewächshäuser Grusons an seinem Wohnhaus erbaute, um zu ermitteln in welcher Weise die Bestandteile der alten Häuser für den Bau der neuen Verwendung finden könnten.





    Große Tropenhaus
    In dieser feucht heißen Schwüle lernen wir die Pflanzengemeinschaften des Tropenwaldes kennen.





    Integriert ins große Tropenhaus finden wir Aquarium und Terrarium.


    Von dieser Brücke aus schaut man links auf die Kaimane und rechts auf die Wasserschildkröten.

  • Meine PflanzenDatum07.06.2006 21:38
    Foren-Beitrag von Regenwaldhaus Mörse im Thema

    Hallo Benedict

    In meinen Büchern habe ich eine Bromelie gefunden,
    die genau so aussieht wie Deine. Warscheinlich ist das eine
    Neoreglia Volkaert´s Pride.

    Auf dem Bild aus meinem Gewächshaus, die beiden roten sind
    Neoreglia schultesiana, auch genannt ´Fireball´.
    Bei viel Licht wird die Bromelie rot.
    Ansonsten bleibt sie grün.

    Viele Grüße aus Mörse

  • Meine PflanzenDatum05.06.2006 00:40
    Foren-Beitrag von Regenwaldhaus Mörse im Thema

    Hallo Benedict,
    Ich begrüße Dich hier in diesem Forum.
    Da hast Du ja ein tolles Hobby mit Deinen Karnivoren.
    Super Bilder die Du da geschossen hast.
    Ich selber habe auch einige Karnivoren in einem Aquarium,
    aber leider nicht so den großen Erfolg damit.

    Ich hoffe auch weiterhin etwas von Dir zu lesen.
    Schreibe doch mal etwas, wie Du Deine Pflanzen pflegst.

  • Unser Garten in BraunschweigDatum28.05.2006 23:59
    Foren-Beitrag von Regenwaldhaus Mörse im Thema
    Hallo Fam. Bartling

    Wenn man natürlich im Süden von Braunschweig wohnt ist das ja auch kein Wunder,
    das alles so herlich wächst und gedeit. Spaß bei Seite. Tollen exotischen Garten haben Sie da.
    Alles mit viel Freude und Liebe zu diesen außergewöhnlichen Pflanzen angelegt.
    Ich weiß was da für eine Arbeit drin steckt. Wenn einen diese Sucht nach exotischem erstmal
    erwischt hat, dann kommt man davon nicht mehr los. Im Moment pflege ich so an die 400 Pflanzen.
    Orchideen, Bromelien und Tillandsien sind der größte Teil der Sammlung.



    Das ist übrigens unser Palmenpinkler >> Jerrico <<

    Viele Grüße aus Mörse
  • Rhododendron im botanischen Garten Mörse

    Entlich ist es wieder soweit, der Rhododendron steht in voller Blüte.





    Dieser Rhododendron ist schon über 25 Jahre alt, und hat die Höhe der Dachrinne schon vor Jahren erreicht.
    Er wurde von oben auch schon einige Male gestutzt, sonst währe er wahrscheinlich noch um einiges höher.
    Wenn die neuen Seitentriebe neben den alten vertrockneten Blüten hervorkommen, breche ich die Blüten vorsichtig ab.
    Nicht den Neutrieb beschädigen, denn dieser bringt nächstes Jahr die neue Blüte.
    Das geht nur noch auf einer Leiter, bis man so an jede vertrocknete Blüte rangekommen ist.
    Das kann auch schon mal einige Tage dauern.
  • Drahtkörbe bauen !Datum22.05.2006 22:54

    Drahtkörbe bauen !

    Hier mal eine kleine Bastelanleitung wie ich meine Drahtkörbe baue.

    Diesen Maschendraht bekommt man auf jedem Baumarkt für ca.8€ der Quadratmeter.
    Man kann natürlich Körbe in jeder Größe und Form bauen. Ob drei oder fünfeckig spielt dabei keine Rolle.
    Es ist dann nur aufwendiger. Am einfachsten funktioniert ein quadratisches Körbchen.

    Wenn man gleich mehrere Körbe in gleicher Größe bauen möchte empfiehlt es sich immer gerade Stücke heraus zu schneiden. So kann man in der nächsten Reihe gleich wieder anfangen, und hat so keinen Verschnitt.

    In meinem Beispiel baue ich einen Korb von 9x9 Quadraten, also muß das ganze 36 Löcher ausgeschnitten werden. Auf einer langen und einer kurzen Seite müssen jeweils die kleinen Drahtstifte stehen bleiben, um den Korb später zusammen zu biegen. Der Boden dazu wird einfach 9x9 Kästchen ausgeschnitten, ohne Drahtstifte an den Seiten stehen zu lassen. Die befinden sich ja schon am Körbchen.


    Jetzt lege ich eine Holzlatte ca. 5x4cm auf den Draht und biege ihn um 90 grad nach oben. Das ganze 3x alle 9 Kästchen und der Korb sieht quadratisch aus. Die Drahtstifte werden jetzt mit dem anderen Ende und einer Zange verdrahtet. Den 9x9er Boden versucht man nach innen zwischen alle Stifte zu drücken und verdrahtet dann genau so.


    Um dem Körbchen ein noch besseres Aussehen zu geben, und gleichzeitig einen Aufhänger zu haben, nehme ich ein stück Draht. Dieser Draht muß ca.3x so lang sein wie der Korb hoch ist. Diesen wickel ich um ein ca.1cm dicken, runden Holzstab. Der Abstand der Wicklungen sollte gleich und ca.1cm auseinander sein.


    Jetzt wird der Draht vom Holzstab geschoben, und von der offenen Korbseite an den Ecken zwischen die Quadrate gedreht. Oben haben wir jetzt ein gerades Ende Draht, und auf der anderen Seite ein gedrehtes.
    Das gedrehte Ende muß mit einer Zange wieder gerade gebogen werden.




    Das gerade stück Draht wickel ich mit einer Zange von beiden Seiten des Korbes einfach zu einer Kugel bis an den Korbrand auf.


    Fertig ist das Körbchen. Das ganze hat den Vorteil, das man auch mehrere Körbe untereinander hängen kann. Einfach 4 Drähte in gleicher Länge einhängen, und schon könnte der nächste Korb eingehängt werden.


    Jetzt fehlt nur noch ein Aufhänger. 4 gleichlange Drähte werden fest in ein ca.12cm langes Stück Schlauch geschoben. Der Schlauch kann jetzt gebogen werden. Da geht nichts mehr auseinander. Die Enden des Aufhängers gleichmäßig umbiegen und in die Ösen des Körbchens einhängen und nach oben biegen.


    Hier mal eine kleine Auswahl meiner gebastelten Körbe.



    Werdet nicht gleich zum HB Männchen wenn es nicht gleich so klappt.
    Der erste Korb dauert am längsten, aber wenn man erstmal angefangen hat
    kommt man aus dem bauen nicht wieder raus.
    Nach einigen Körben geht alles wie von selbst.

  • Freiluftsaison ist eröffnet

    Tillandsien übersommern draußen unterm 7m langen Vordach.
    Rechts mittig ist der Eingang zum Gewächshaus.



    Ab Mitte Mai pflege ich Tillandsien und einige kühler zu haltende Orchideen wie Dendrobium kingianum, Coelogyne cristata, Cymbidium und Epidendrum draußen. Im 80l Kübel der gleich am Gewächshaus an der Regenrinne steht können die Pflanzen gut getaucht werden.



    Auch die Türen des Gewächshauses bleiben bei warmem Sommerwetter geöffnet. Eine Lage Schattierungsgewebe habe ich darüber gelegt, um Verbrennungen der Pflanzen zu vermeiden. Temperaturen von über 30 Grad bei Sonnenschein sind schnell erreicht.

  • EpiphytenkofferDatum22.05.2006 20:12

    Epiphytenkoffer

    Im laufe der Zeit hat sich so einiges angesammelt.
    Wenn ich es brauchte habe ich es meistens nicht wiedergefunden.
    Also bin ich auf die Idee gekommen mir einen Alukoffer anzulegen,
    mit allem was man so zum basteln und aufbinden braucht.




    Etliche verschieden starke Drähte
    Kunststoffschläuche in allen Größen
    Angelschnur in verschieden Stärken
    Grüne Bindeschnur
    Zangen und Kneifzangen in allen Größen
    Schattiergewebe
    Messer
    Verschieden große Scheren
    Stahlkette
    Kugelschreiber
    Wasserfester Schreiber
    Beschriftungsetiketten
    Nylonstrümpfe
    Halteklammern für Blüten


    Echt praktisch der Koffer.
    Man hat alles zur Hand und braucht sich nicht mehr alles zusammen suchen.

  • Flieder im Botanischen Garten MörseDatum15.05.2006 22:07
    Flieder im Botanischen Garten Mörse

    Alle Jahre wieder blüht er in weiß und hellblau.
    Alle 2-3 Jahre stutze ich ihn im Herbst kräftig.
    Das gibt im nächsten Jahr mehr neue Triebe.
    Dadurch wird das Laub des Strauches immer dichter,
    und es gibt Blüten ohne Ende.

  • Regenwaldhaus Hannover wird AquariumDatum10.05.2006 22:42

    Regenwaldhaus wird Aquarium

    Diesen Artikel fand ich heute Morgen in der Wolfsburger Allgemeinen Tageszeitung.
    Gemeint ist das Regenwaldhaus Hannover.
    Wir hatten es schon bei unserem letzten Besuch von Herrn Dörlitz erfahren,
    aber jetzt scheint das Ganze ja wohl amtlich zu sein.

  • Armee der ElefantenfüßeDatum01.05.2006 21:09

    Habe hier noch ein schönes Foto aus dem Eurogarden Iberia in Teulada (Spanien) am 11.1.2005

    Wie die Zinnsoldaten stehen sie in Reih und Glied.


  • Regenwaldhaus Hannover am 23.4.2006Datum29.04.2006 21:15

    Regenwaldhaus Hannover am 23.4.2006



    Pünktlich morgens um 9 Uhr stehen wir an der Kasse des Berggartens. Hannover im Dauerregen. Bloß schnell rein in den Eingangsbereich des Regenwaldhauses. Bevor man das eigentliche Regenwaldhaus betritt, kann man sich noch in einigen Ausstellungsräumen über Tiere und Pflanzen informieren. Tiere unter dem Mikroskop betrachten, oder Tausendfüßler beobachten. Ich weiß nicht warum, aber irgendwie war hier heute alles anders.



    Durch eine dicke Stahltür getrennt betreten wir den Urwald unter verregnetem grauem Himmel. Das erste was mir auffiel, das überall Scheinwerfer das Regenwaldhaus erleuchteten. Das muß bei Dunkelheit richtig gut aussehen. Auch hier stimmte irgend etwas nicht. Es war nicht so wie wir es von unseren vorherigen Besuchen her kannten. Es war eine eigenartige Stille. Wo war das zwitschern der Vögel, und wo waren die Schmetterlinge die sonst überall herum flatterten und dieses Paradies erst so richtig zum Leben erweckten. Das einzige was ich war nahm war das Rauschen des Wasserfalls.

    Wir waren mal wieder 90 Minuten alleine in dieser Pflanzenwelt ohne das uns auch nur ein einziger Besucher über den Weg lief. Für uns ist es es immer wieder ein Erlebnis diese Pflanzenwelt zu durchstreifen und zu bewundern. Die Krönung ist jedes Mal der Aufstieg unters Dach, wo man einen herrlichen Blick von oben über das ganze Regenwaldhaus hat.

    Nach dem Verlassen des Urwaldes kann man sich noch einmal in den Verkaufsräumen umschauen, wo es Bücher, einige Pflanzen und Samen, oder Cappis, ja sogar eine Regenwaldhausuhr zu kaufen gibt.






    Schauhäuser Kakteen im Berggarten

    Tillandsie und Regenwaldhaus Mörse bewaffnet mit Fotoapparat, und immer auf der Suche nach blühenden Motiven.


    Weiter geht es durch die beiden Schauhäuser in denen Kakteen und Sukulenten kultiviert werden. Im Vorraum zu den Kakteenhäusern steht ein ca.1000 Liter Aquarium mit großen Barschen. Über einen kleinen Automaten kann man sich Futter kaufen und zuschauen wie die Fische gierig danach schnappen. Es ist kühl und blühende Kakteen findet man um diese Jahrsezeit kaum.




    Erstmal mußten wir Herrn Dörlitz begrüßen gehen, der heute am Sonntag Dienst hat. Zu finden ist er immer in seinem Reich, den Orchideen. Er erzählte uns das das Regenwaldhaus geschlossen werden soll, und wahrscheinlich ein Aquariumhandel darin eröffnet. Jetzt dämmerte es mir, jetzt begriff ich erst. Das waren vielleicht schon die ersten Anzeichen dafür, das es keine Schmetterlinge und Vögel mehr gab.


    Schauhaus Orchideen

    Das Orchideenhaus ist seit Anfang April wegen Dachreparaturarbeiten vorraussichtlich bis Ende Juli geschlossen. Mann kann durch den Eingang hinein schauen, und sieht große Baugerüste bis unter die Decke.


    Der wahnsinn an Orchideen steht und hängt jetzt gleich nebenan im Schauhaus. Dendrobien in einem knalligen orange und gelb mit irrsinnigen großen Blütenrispen empfangen uns gleich am Eingang.


    Das was mich immer wieder fasziniert sind diese Körbchen, die in den Ästen hängen und lange Rispen mit wunderschönen Blüten hervor bringen.


    Diese Barbosella cuculata war der absolute Hingucker. Wie aus dem Ei gepellt stehen diese kleinen Blüten zu hunderten in Reih und Glied nebeneinander. Meine blüht auch gerade und hat ca.35 Blüten.


    Kaum zu glauben, aber auch diese im Körbchenkultur gehaltenen Orchideen sind Cymbidium Hybriden






    Schauhaus Kakteen

    Im kühlen Kakteenhaus gab es eine Cymbidium-Ausstellung. Riesige Prachtexemplare in allen Farben gab es zu bewundern. Ich glaube nach den Kakteen hat hier diesmal keiner geschaut. Die Zeit vergeht hier jedesmal wie im Flug. Es ist schon wieder halb 3, auf nach Hause. Zur Neueröffnung des Orchideenhauses werden wir auf jedenfall wieder hier sein.


  • Test BannerDatum22.04.2006 20:20








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  • http://www.bilder-hochladen.netDatum22.04.2006 20:03






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  • Meine ÜberwinterungsmöglichkeitenDatum18.04.2006 23:22
    Meine Überwinterungsmöglichkeiten

    Hier möchte ich Euch mal zeigen wo meine Pflanzen den Winter über stehen, bevor sie im Frühjahr wieder nach draußen kommen.

    Fangen wir einfach mal oben im ersten Stock in meiner Tennishalle an. 14m lang und 8,50m breit. Meistens stehen meine Kakteen direkt am Fenster auf der Fensterbank. Die können das direkte Sonnenlicht ab. Direkt dahinter stehen einige größere Palmen, die man noch gut tragen kann. Ihr könnt Euch nicht vorstellen, was das für eine schlepperrei ist, die Pflanzen nach oben und im Frühjahr wieder nach unten zu rackern.


    Über der Treppe, die von oben nach unten führt, sind 2 Dachfenster eingebaut. Dort stehen noch einige kleinere Pflanzen rum. Direkt unten auf der Treppe steht eine 3,70m lange Yucca, die durch das Treppenhaus bis fast oben an das Dachfenster ragt. Im Sommer steht die natürlich auch draußen.


    Im Erdgeschoß gibt es auch genug Fensterfläche, wo man Pflanzen hinstellen kann. Auf der Südseite nutze ich noch die Fensterbänke für Kakteen.


    Draußen wird jedes Jahr der Treppenabgang zum Keller dicht gemacht. Dort stehen große und schwere Kübel, die man nur zu zweit transportieren kann.

    Selbst bei Außentemperaturen von unter -10 Grad nehmen Yuccas, Washingtonia, Phönix, Lorbeer und Apelsinenbaum keinen Schaden. Ganz im Gegenteil, die Pflanzen sehen klasse aus. Ab April kann man sie schon wieder nach draußen stellen, da sie die Kälte eh gewohnt sind. Nur nicht in die Sonne stellen. Langsam daran gewöhnen, sonst gibt es einen Sonnenbrand auf den Blättern, und sie werden braun.


    So, jetzt kommt mal mit in den Keller. Dort gibt es das schönste Fernsehprogramm. Von SAT1 Palme bis PRO7 Kaktus findet Ihr hier unten alles.

    Ringsherrum ums Haus habe ich große Kellerschächte,
    (länge 1,25m X breite 0,70m x höhe 1,10).
    Man glaubt gar nicht, was da an Töpfen so nebeneinander paßt.

    Vollgestopft mit Trachycarpus fortunei.


    Apfelsinen und Zitronenbäume.
    Selbst das Cymbidium (Orchidee) in ihrem 50cm Kübel überstehen hier schon seit vielen Jahren jeden Winter. Im März sind die Blütenrispen der Orchidee so lang, das sie an das Kellergitter kommen. Der scheint es hier im kalten richtig gut zu gefallen. Die tiefsten Temperaturen liegen hier im Schacht (Südseite) so um die 0 Grad. Hier ist es tagsüber sehr hell, und die Sonne scheint drauf, aber es ist auch am kühlsten.


    Wichtig ist auch ein Thermometer, damit man immer mal schauen kann wie kalt es im Kellerschacht ist. Die Temperaturen sind in jedem Schacht unterschiedlich. Hier im Saunaraum (Ostseite) fällt die Temeratur auf ca. plus 5 Grad.


    Diese Kakteen stehen auch auf der Südseite.
    Für die Abdeckungen der Schächte habe ich Holzrahmen gebaut, die genau auf die Kellerschächte passen. Auf den Rahmen habe ich die grüne stabile Luftpolsterfolie genagelt. Anfang Novemer, je nach Wetterlage werden alle Pflanzen eingeräumt. Rahmen drauf, das wars. Das gießen wird jetzt auch stark reduziert.Ich gieße 1x in der Woche, aber nur soviel das die Erde leicht feucht ist. Im Zweifelsfall lieber nicht gießen, und noch ein paar Tage warten.


    Im Heizungskeller (Nordseite) ist es am wärmsten.Temperaturen fallen hier auf ca.8-10 Grad.
    Hier hängen einige Orchideen, die es kühler mögen. Dendrobium kingianum, Stenoglattis und Coelogyne cristata. Mal sehen wie das die Epidendren mitmachen.
    Mein Bericht in OPINIO! (Epipyhtisches Fernsehen)


    Einige Trachycarpus fortunei, Chamaerops humilis und Oleander stehen noch draußen unterm Vordach vom Gewächshaus.


    So, jetzt sind wir durch.

  • Bromelienaquarium gebautDatum17.04.2006 23:38

    Bromelienaquarium gebaut


    Eigentlich war es nur so eine Idee! Ich wußte nicht so genau wie ich anfangen sollte. Obwohl ich schon einige Aquarien mit Kakteen bepflanzt habe. Also bin ich in den nächsten Baumarkt, und habe mir ein Becken mit den Maßen 100x40x40 gekauft.
    Erstmal das Becken aufstellen. Holzplatte auf Steinen ausgerichtet, und auf Teppich gestellt.



    Mal ein paar Pflanzen reinstellen, und überlegen wie man am besten anfängt.


    Nach langem grübeln fange ich entlich an. Seramis nehme ich als Grundschicht. Links in die Ecke kommt eine halbrunde Korkrinde, wo man später mal einen Topf hinterstellen kann. Gemisch aus Erde und Torf wird aufgefüllt. Und schon haben die Korkplatten halt. Ich habe eine Schieferplatte drauf gelegt, wo gleich der Holzstamm draufgestellt wird.


    Vorher werden die Pflanzen auf das Holz gebunden, dann auf die Platte gestellt. Die Erde wird um das Holz verteilt. So sieht man auch die Schieferplatte nicht mehr. Jetzt werden die ersten Pflanzen gesetzt. Ich habe alles hügelig bepflanzt. Man muß evtl.mit Steinen die Erde etwas abstützen, damit alles etwas besser hält.


    Die erste Hälfte ist fertig. Das sieht doch schon nicht schlecht aus. Bromelien und Erdsterne.


    Auf der rechten Seite mache ich genau das selbe.
    Holzstück reinstellen, wie hoch es rausschauen soll.



    Neoreglia schultesiana wird in Spagnum auf das Holz gebunden.
    Danach binde ich mit Nylonfaden Moos auf.
    Immer schön feucht halten, dann bleibt es auch grün.



    Aquariumholz wird jetzt so ausgerichtet wie es später stehen soll.


    Hinteren Pflanzen setze ich wieder etwas höher. Ein großer Stein kommt davor,
    damit die Erde nicht wegrutscht.



    Den Querast habe ich so befestigt, das ich ihn leicht abnehmen kann.
    In den Vordergrund kommen wieder Erdsterne.



    Rechts hinter die Korkplatte kann mann wieder eine Orchidee plazieren.


    Die gelbe Orchidee bringt doch gleich Farbe ins Spiel.
    Auf den Querast werden noch Tillandsien gebunden.



    Strunz würde sagen. HABE FERTIG.
    Ich sage. WAUUU bin begeistert. Das ist ja richtig klasse geworden.



    Bromelienaquarium gebaut: Bilder in Pixum
    Bericht in OPINIO

  • Aechmea nudicaulis

    Als ich diese Bromelie (und noch 11 weitere) im März 2005 bei Ebay ersteigerte, sahen einige wirklich erbärmlich aus. Ich fragte mich nur, wo hatte man die denn gepflegt. Diese Bromelie, eine Aechmea nudicaulis, mit ihren 3 Trieben hängte ich einfach im Gewächshaus ins Geäst. Da viele Bromelien epiphytisch wachsen, müssen sie auch nicht unbedingt in einem Topf mit Erde stehen. Bei mir werden sie jeden Tag mit Regenwasser leicht eingesprüht, so das immer etwas Wasser in den Trichtern steht. Düngen alle 2Wochen im Sommer mit Bromelien oder Tillandsiendünger ca.600ms
    Im Winter alle 3-4 Wochen ca.300ms



    Was ist das denn, was ich da am 25.6.2005 entdeckte. Meine Aechmea scheint eine Blüte zu bekommen. Ein Daumen dicker roter Gnubbel schiebt sich aus dem Trichter. Schon nach einem Tag traute ich meinen Augen nicht. Da war er schon um einige Zentimeter gewachsen. Nach 4 Tagen mußte ich doch erstmal nachmessen. Die Blüte ist förmlich explodiert, und 25 cm lang.


    26.6.2005


    27.6.2005


    28.6.2005


    Wahnsinn !!! Innerhalb von 4 Tagen Ca.25 cm gewachsen.


    Aus dem roten Stiel gingen dann nacheinander wunderschöne leuchtend gelbe Blüten auf. Nach 10 Tagen war die gesammte Blüte auf stadtliche 32 cm Länge heran gewachsen. Andere Bromelienblüten brauchen Wochen oder sogar Monate, bis eine Blüte vollständig ausgebildet ist. Es ist immer wieder faszinierend, was die Natur so an Formen und Farben hervorbringt.



    Bericht in OPINIO

Inhalte des Mitglieds Regenwaldhaus Mörse
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