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Botanischer Garten und Regenwaldhaus-Mörse

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Regenwaldhaus Mörse Offline




Beiträge: 380

16.10.2007 21:15
Palmenparadies Hagen am 28.06.2007 antworten

Palmenparadies Hagen

Das reinste Paradies. Denn schon die Hof-Auffahrt war voll bestückt mit Palmen verschiedener Arten.
Im Vordergrund stand hier die Trachycarpus fortunei in allen Größen. Diese beliebte Hanfalme aus China ist sehr frostverträglich( bis -17 Grad ) und benötigt einen sonnig bis habschattigen Standort. Ihre grünen Fächerblätter sind dünn gestielt und der Stamm ist dicht umhüllt von braunen Fasern.
Aber auch die zu den Fächerpalmen zählende Washingtonia filifera überwältigte in verschiedenen Größen.
Sie ist eine robuste Palme mit weißen Fasern an den Palmenblättern, die sie allerdings nur in den jungen Jahren aufweist. Sie sollte als Kübelpflanze gehalten werden, da sie nur eine Frosrverträglichkeit von -5 Grad hat. Auch sie liebt einen sonnig bis halbschattigen Standort.







Körbeweise standen hier aus Mexiko stammende Yucca rostrata in verschiedenen Größen und Formen. Die überwiegend 1,50 m hohen Stämme waren nicht nur in gerader, sondern auch in natur gekrümmter Form erhältlich.

Von ihrer Kältetoleranz her kann Yucca rostrata dauerhaft als Gartenpflanze ausgepflanzt werden. Ihre Frostverträglichkeit geht bis - 20 Grad. Schwierigkeiten bekommen die Wüstenbewohner jedoch mit winterlicher Nässe, vor allem in Form von Regen und Schnee, der sich in den Blattschöpfen festsetzt. Hüllt man sie ein, können dagegen Pilze Fuß fassen. Deshalb ist es empfehlenswert, Yucca rostrata an dauerhaft überdachten, an den Seiten offenen Plätzen zu pflanzen, z.B. unter Dachüberständen oder integriert in überdachte Terrassen, sofern diese voll besonnt sind.
Von November bis Februar sollte man die Wassergaben ganz einstellen, im Sommer genügen 14-tägige Gaben. Nur eines ist wichtig: Yucca rostrata braucht sehr helle, vollsonnige Plätze.
Einfacher ist und bleibt jedoch für die wertvollen Pflanzen, die viele Jahre in ein und demselben Topf gedeihen, eine Überwinterung im Haus.


Wie man unschwer erkennen kann, standen hier auch einige ausgefallene Exoten, wie z.B. der mexikanische Grasbaum Dasylirion longissimum. Mit seinen langen Blättern, die wie Mikado-Stäbe aussehen, wirkt er sehr ausladend. Der Stamm, der etwas über 2 Meter erreichen kann, ist oftmals über 100 Jahre alt. Er wirkt durch den schönen Kontrast von Stamm und Blättern sehr exotisch. Fröste toleriert der mexikanische Grasbaum kurzfristig bis zu -10°C und eignet sich somit eher als Kübelpflanze.


Auch Agaven, wie z.B. die striata, sah man hier in Reih und Glied. Teilweise sogar mit Blüte, die eine enorme Größe erreichen. Da diese Agaven zwar mit einer Frostverträglichkeit von -9 Grad angegeben sind, sollte man sie aber nicht auspflanzen, sondern in Kübeln halten. Ein Auspflanzversuch sollte nur in sehr milden Gebieten Europas erfolgen. Ihr Wasserbedarf ist gering und ihr Standort sollte sonnig sein.





Hier draußen im Freien konnte man die von den kanarischen Inseln stammende Dattelpalme Phönix canariensis in ihrer vollen Pracht bewundern.
Sie ist schnell wachsend und eignet sich nicht nur als Kübelpflanze im Garten, sondern auch als Zimmerpflanze.
Bis -10 Grad geht ihre Kältetoleranz, die sich natürlich wie bei allen Palmen nicht auf die Jungpflanzen bezieht.


Die 311 km in die Hochofenstraße nach Dortmund- Hagen mit einer Fahrtzeit von 2 Stunden und 45 Minuten hat sich sehr gelohnt. Man konnte hier die botanische Frische exotischer Pflanzen geniessen, und hat einen Hauch davon mitgenommen.



Bild: Regenwaldhaus Mörse
Text: Tillandsie

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