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Botanischer Garten und Regenwaldhaus-Mörse

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 ...........Regenwaldhaus-Mörse
Regenwaldhaus Mörse Offline




Beiträge: 380

06.02.2012 19:57
Geweihfarn aufgebunden antworten

Geweihfarn aufgebunden

Diese Farne sind epiphytische Pflanzen aus den tropischen Gebieten der Regenwälder.
Ein besonderes Kennzeichen der Geweihfarne sind ihre 2 unterschiedlichen Blattarten.
An der Basis des Geweihfarn bilden sich die runden Schildblätter. Mit diesen klammert
sich der Farn an seiner Unterlage fest. Die übrigen Wedel wachsen ausgebreitet und herabhängend,
wegen ihrer Gabelung ähneln sie Hirschgeweihen.


Diesen Geweihfarn habe ich am 3.10.2011 auf eine Mangrovenwurzel gesetzt, und mit Moos aufgebunden.


Die Geweihfarne sollten nicht zu dunkel kultiviert werden. In der Natur wachsen sie in den
oberen Bereichen der Bäume an hellen Standorten, dabei sind sie durch die Blätter im oberen
Bereich der Wirtsbäume vor der direkten Sonneneinstrahlung geschützt.
Temperaturen um 20 °C und wärmer sind optimal, unter 16 °C sollte das Thermometer nicht fallen.

Während der Wachstumszeit vom Frühjahr bis zum Herbst wässert man die Geweihfarne
gründlich und befeuchtet dabei das Substrat vollständig.

Während der lichtarmen Ruheperiode wässert man den Farn sparsamer und feuchtet das Substrat nur mäßig an.
Ich besprühe das Moos rundherum mit Regenwasser (soweit vorhanden) oder mit Osmosewasser täglich an.


Hier gut zu sehen, die kreisrunden Schildblätter.


Fast 5 Monate später am 26.02.2012 haben sich die Schildblätter um ein vielfaches vergrößert.
Das Moos ist schon fast nicht mehr sichtbar.






Schön zu sehen, wie die neuen Blätter dem Licht entgegen wachsen.


Gedüngt wird alle 2-3 Wochen. Im Winter weniger mit herkömmlichem Pflanzendünger.

Die drei Hauptbestandteile sind:
N=Stickstoff
P=Phosphor
K=Kalium

Die Angaben auf den Verpackungen des Düngers sehen z.B. wie folgt aus:
NPK=6,10,15 oder 6,6,6 (NPK)
Ich verwende einen flüssigen Pflanzendünger mit geringem Stickstoffanteil, z.B. 4,6,6 (NPK)

Bei der Anwendung von Dünger benutze ich ein Leitwertmessgerät,
um die gewünschte schwache Konzentration (ca. 300-400mS) einstellen zu können.

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